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Case-Study: Austausch Bremssysteme

60 neue Elektrofahrzeuge. 8 Mechatroniker. 5 Tage Zeit.

Projekt-Überblick

Wie eine sicherheitsrelevante Aktionierung an elektro-hydraulischen Bremssystemen in einem kurzen Zeitfenster sauber abgeschlossen wurde.

Bei einer Serie importierter Neufahrzeuge wurde ein technischer Optimierungsbedarf im Bremssystem erkannt. Diese Bremssysteme mussten ausgetauscht werden, bevor die Fahrzeuge an Endkunden ausgeliefert wurden. 

Die Maßnahme war präventiv, aber nicht optional: Das betroffene System ist sicherheitsrelevant.


Die Herausforderung

Bremssysteme erfordern fundierte Mechatronik-Kompetenz

Ein integriertes, elektro-hydraulisches Bremssystem bündelt Bremskraftverstärkung, Regelhydraulik und Steuergerät in einer kompakten Einheit. Es steuert Fahrstabilitätsregelung, Rekuperationsmanagement und Fahrerassistenzsysteme.

Ein Tausch dieser Baugruppe in Neufahrzeugen ist kein einfacher Werkstattauftrag. Er erfordert Mechatronik-Kompetenz, softwareseitige Initialisierung, vollständige Entlüftung und eine lückenlose Dokumentation für jedes einzelne Fahrzeug.

Das verfügbare Zeitfenster: 5 Tage für knapp 60 Fahrzeuge.

Hohe Technische Komplexität

Die technische Komplexität war hoch, aber kalkulierbar. Schwieriger war die Kombination aus Zeitdruck, Auslandseinsatz und dem Anspruch, vom ersten Fahrzeug an ohne Anlaufverluste zu arbeiten.

Der Tausch selbst umfasste

  • parallele Arbeiten im Motor- und Fahrerraum,
  • den präzisen Umgang mit Bremsflüssigkeit im Neufahrzeug,
  • eine exakte Entlüftung und anschließende
  • softwareseitige Parametrierung inklusive Abstimmung mit Stabilitätsregelung und Rekuperation.

Schon kleine Abweichungen bei Montage oder Softwareinitialisierung können die Funktionssicherheit des Systems beeinträchtigen.

Hinzu kam die organisatorische Herausforderung der sehr kurzen Vorlaufzeit: Wir haben acht Mechatroniker und einen Vorarbeiter aus verschiedenen Standorten zu einem schlagkräftigen Team zusammengeführt, das in einer unbekannten Umgebung sofort produktiv arbeiten kann.

Solution Story

  • Detaillierte Einsatzplanung 
    Der verantwortliche Projektleiter setzte direkt eine detaillierte Einsatzplanung auf: An- und Abreise, Teamzusammensetzung in Zweierteams, Belegung der vier Hebebühnen und Taktplanung für den gesamten Bearbeitungszeitraum. Ziel war ein Ablauf ohne Improvisation.
  • Anpassung der Dokumentation
    Bevor der erste Wagen auf die Hebebühne kam, wurden Arbeitsanweisungen, Checklisten und Prüfprotokolle angepasst.
  • Digitale Dokumentation
    Jede Fahrzeugbearbeitung wurde lückenlos dokumentiert, von der Übernahme über den Bauteiletausch bis zur abschließenden Brems- und Funktionsprüfung. Der Kunde erhielt für jedes Fahrzeug einen nachvollziehbaren Qualitätsnachweis.
  • Hochlauf lief wie geplant
    Nach einer intensiven Einarbeitungszeit am ersten Tag startete der Hochlauf: der Prozess lief mit hoher Wiederholgenauigkeit. Technische und softewarebedingte Rückfragen wurden direkt vor Ort mit den Mitarbeitenden des Auftraggebers geklärt, ohne den Gesamtprozess zu unterbrechen.

Ergebnisse

Die Aktionierung wurde im geplanten Zeitfenster vollständig abgeschlossen: 100 % der vorgesehenen Fahrzeuge bearbeitet und freigegeben.

Acht Mitarbeiter haben in fünf Arbeitstagen knapp 60 Neufahrzeuge umgerüstet, ohne Verzögerungen im Auslieferungsprozess des Kunden.

Trotz sicherheitsrelevanter Eingriffe und hoher Dokumentationsanforderungen blieb die Prozessqualität über die gesamte Aktionswoche konstant

„Kompetentes Team, eigenständige Organisation, unkomplizierte Kommunikation. Genau das, was man bei einem Einsatz dieser Art braucht.“

Qualitätsverantwortlicher des Automobilzulieferers


Dieses Projekt ist ein Muster für OEMs und Zulieferer, die technisch anspruchsvolle Feldaktionen unter hohem Zeitdruck durchführen müssen, ohne eigene Kapazitäten dafür aufzubauen.

Besonders relevant, wenn die Maßnahme sicherheitsrelevante Baugruppen betrifft und die Dokumentation lückenfrei sein muss.

Sollten Sie Unterstützung bei einer Aktionierung benötigen, sprechen Sie uns gern an.


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